Romandebüt mit 81: Rumiana Eberts „Schwimmen in der Tinte“
Im bulgarischen Plowdiw geboren, wanderte Rumiana Ebert nach Deutschland aus, wo sie nicht nur als Chemikerin promovierte, sondern sich auch einen Namen als – deutschsprachige – Lyrikerin, Übersetzerin und Verfasserin von Kurzgeschichten machte. Jetzt hat die 81-Jährige, das ist für sich genommen bemerkenswert, ihren ersten Roman herausgebracht. „Schwimmen in der Tinte“ ist autobiografisch gefärbt: Sowohl die Ich-Erzählerin als auch eine in der dritten Person beschriebene Protagonistin namens Marie stammen aus Bulgarien und bauen sich schließlich ein Leben in Deutschland auf. Dass es sich um denselben Menschen handeln könnte, ist über weite Strecken zu erahnen, trägt aber nicht unbedingt zum Genuss der Erzählung bei.
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