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Martin Thomas Pesl – Autor, Übersetzer, Sprecher und Lektor

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FAZIT – KULTUR VOM TAGE – Radiokritik aus dem Akademietheater auf Deutschlandfunk Kultur

January 28, 2026 Martin Pesl

© Tommy Hetzel

Auftrag

Kritik der Premiere „Der irrende Planet“ im Gespräch mit Gabi Wuttke

Auftraggeber

Deutschlandfunk Kultur

Projektinfo

Der Schweizer Schriftsteller Robert Walser ist, in rund 40 Sprachen übersetzt, ein Weltdichter. Dabei scheint sein Interesse nicht den großen Weltdeutungen zu gelten, sondern den vermeintlich kleinen Dingen am Rande des Daseins. Dort, an den Rändern, finden seine dichterischen Spaziergänge statt, von denen Susan Sontag sagte, sie verwandelten „obsessiv Zeit in Raum“.

Wer so neugierig und demütig spaziert wie Walser, erforscht nichts weniger als das ganze Leben. Auf Walsers Fährte erkunden wir die zarte Schönheit der Existenz – aber der Abgrund bleibt uns nicht erspart.

Fazit – Kultur vom Tage
Moderation: Gabi Wuttke
Mittwoch, 28. Januar 2026, 23:05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur

In Sprecher Tags Deutschlandfunk Kultur, Theater, Wien, Kritik, Burgtheater, Schweiz

KULTUR HEUTE – Radiokritik aus dem Schauspielhaus Zürich im Deutschlandfunk

January 18, 2026 Martin Pesl

© Arno Declair

Auf dem Bühnenvorhang prangt ein QR-Code. Mit der Handykamera gescannt, führt er in den Familienchat der drei Schwestern – samt Emojis. Vor allem aber bietet der Code ein vergnügliches erstes Bild an diesem Abend im Schauspielhaus Zürich, wenn er sich nämlich in eine Live-Projektion des Bühnenbilds aus der Vogelperspektive verwandelt: Die Altbauwohnung, in der sich die Migrantinnen aus einem Balkanland im ersten Wiener Gemeindebezirk günstig eingemietet haben, sieht von oben aus wie ein riesiger, giftgrüner QR-Code. Hier liegen sie rum, wie verwachsen mit der Bettwäsche, die Haare am Kissen festgeklebt. Erschöpft.

Lejla: Ich unterrichte und schreibe mehr als jemals zuvor. Am Abend lese ich, zum Entspannen stricke ich. Ich bin müde. Müde wie ein HUND! Ich bin müde von Trends und Anpassung, ich bin müde von den Diskussionen, in denen alle immer denken, die Moral auf ihrer Seite zu haben auf Kosten der Schwächsten. Ich bin müde von eurem Nicht-Hinterfragen und von meinem Hinterfragen. Und weil ich so erschöpft bin, schlafe ich oft mitten in einer Situation ein. Das kann passieren.

Nina: Du könntest kündigen.

Geflüster: Kündigen!

Weiterhören:

Kultur heute
Moderation: Michael Köhler
Sonntag, 18. Januar 2026, 17:30 Uhr, Deutschlandfunk

In Autor, Sprecher Tags Deutschlandfunk, Theater, Kritik, Schweiz

FAZIT – KULTUR VOM TAGE – Live-Kritik aus dem Theater in der Josefstadt auf Deutschlandfunk Kultur

December 17, 2025 Martin Pesl

Lore Stefanek, Andrea Clausen © Bernd Uhlig

Auftrag

Kritik der Premiere „Ein deutsches Leben“ im Gespräch mit Eckhard Roelcke

Auftraggeber

Deutschlandfunk Kultur

Projektinfo

Nach jahrzehntelangem Schweigen sprach Brunhilde Pomsel im Alter von 103 Jahren zum ersten Mal umfassend über ihre Zeit als Stenotypistin und Sekretärin von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels. Obwohl Pomsel für einen der größten Verbrecher der Geschichte und für die Führungselite des Nationalsozialismus arbeitete, bezeichnete sie sich selbst immer nur als „Randfigur“ und völlig „unpolitisch“. Auch in den letzten Kriegstagen blieb sie in der bereits zerstörten Stadt und nähte im Bunker die Fahne der offiziellen Kapitulation Berlins. Danach kam sie in sowjetische Gefangenschaft. Bis zuletzt beharrte sie darauf, vom Holocaust erst nach Ende des Nationalsozialismus erfahren zu haben.

Der englische Dramatiker Christopher Hampton hat aus den originalen Gesprächen, die Brunhilde Pomsel mit Christian Krönes, Olaf S. Müller, Roland Schrotthofer und Florian Weigensamer für den gleichnamigen Film Ein deutsches Leben führte, einen eindrucksvollen Theatertext verfasst. Pomsels Lebensgeschichte stellt die Frage nach der persönlichen Verantwortung jedes Einzelnen für das politische Zeitgeschehen.

Regisseurin Andrea Breth setzt Brunhilde Pomsels Bericht auf poetisch-assoziative Weise in den Kontext der Zeit zwischen 1929 und 1950. Zusammen mit dem Musiker Adam Benzwi spannt sie Bögen aus bekannten Schlagern, alten Volksliedern und belasteten Heimatliedern zu einem atmosphärischen Schauspiel.

Neben Lore Stefanek, vergangenes Jahr mit dem Deutschen Filmschauspielerpreis ausgezeichnet, sind u.a. Andrea Clausen und Fin Holzwart zu erleben.

Fazit – Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke
Donnerstag, 18. Dezember 2025, 23:05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur

In Sprecher Tags Theater, Kritik, Wien, Deutschlandfunk Kultur, Krieg

KULTUR HEUTE – Radiokritik aus dem Volkstheater Wien im Deutschlandfunk

December 13, 2025 Martin Pesl

© Susanne Hassler-Smith

Die Wiener Vorstadt. Hier, unter den „einfachen Leuten“, entstehen die menschlichen Dramen, die das Volk so rühren. Das war im Biedermeier bei Johann Nestroy so, aber auch später im Fernsehen bei Vorabendserien wie dem „Kaisermühlen-Blues“. Dazwischen, in den frühen Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts, hat auch Ödön von Horváth ein solches Volksstück geschrieben und ihm sogar den Titel eines Walzers von Johann Strauss gegeben. Doch „Geschichten aus dem Wiener Wald“ ist in Wahrheit eine böse Bestandsaufnahme einer Zeit, in der die Nazis schon vor der Tür stehen, das Patriarchat wie selbstverständlich regiert und alle Menschen nur ihren eigenen Vorteil im Sinn haben.

Im Stück möchte ein Spielwarenladenbesitzer, den alle den Zauberkönig nennen, seine Tochter Marianne dem Metzger Oskar zur Frau geben. In Rieke Süßkows Neuinszenierung am Wiener Volkstheater sind die meisten Figuren mit Personen anderen Geschlechts besetzt – ein Mittel, das sinnvoll zur Abstraktion männlicher Gewalt beiträgt: Karoline Marie Reinke ist Oskar, Maximilian Pulst spielt Marianne.

Oskar:
Marianne! Marianne!

Marianne:
Ja?

Oskar:
Ich bin so glücklich, Mariann. Am Sonntag ist offizielle Verlobung und Weihnachten Hochzeit.

Weiterhören:
Kultur heute
Moderation: Michael Köhler
Samstag, 13. Dezember 2025, 17:30 Uhr, Deutschlandfunk

In Autor, Sprecher Tags Theater, Kritik, Deutschlandfunk, Wien, Volkstheater
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