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Martin Thomas Pesl – Autor, Übersetzer, Sprecher und Lektor

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Martin Thomas Pesl – Autor, Übersetzer, Sprecher und Lektor

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CARDAMOM – Nachhaltigkeitsbericht 2025

August 3, 2026 Martin Pesl

Auftrag

Lektorat und Korrektorat des Berichts in deutscher Sprache

Auftraggeberin

cardamom – Agentur zur Förderung des guten Geschmacks

Projektinfo

Im Juni 2026 konnten wir unseren ersten cardamom – Nachhaltigkeitsbericht nach dem ESRS VSME comprehensive Standard über das Geschäftsjahr 2025 präsentieren.

Etwa ein Jahr lang reflektierten wir unser Tun im Innen und Außen, sammelten Daten und entwickelten im Gehen unsere Unternehmensstrategie weiter. Mit Unterstützung von Petra Hartl durchliefen wir einen strukturierten Prozess, um die Ergebnisse unserer Aktivitäten und Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit transparent darzustellen und Verbesserungspotenziale zu erkennen.

Während des Erstellungsprozesses konnten wir viele Einblicke in unsere Abläufe gewinnen und uns intensiv mit unseren ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen unseres Tuns auseinandersetzen. Der Bericht vereint Fakten, Praxisbeispiele, Infografiken, sowie Illustrationen, um zu informieren und Inspiration für andere zu sein.

Mit einem Klick zu unserem Nachhaltigkeitsbericht und zum ESG-Nachweis.

Danke auch Martin T. Pesl fürs Lektorat!

In Lektor Tags Deutsch, Bericht, cardamom

FAZIT – KULTUR VOM TAGE – Bericht von der Rede an Europa 2026 auf Deutschlandfunk Kultur

May 13, 2026 Martin Pesl

© Mateusz Skwarczek

Auftrag

Bericht von der Rede an Europa von Anne Applebaum im Gespräch mit Charlotte Oelschlegel

Auftraggeber

Deutschlandfunk Kultur

Projektinfo

Die renommierte Historikerin und Autorin Anne Applebaum geht in der diesjährigen Rede an Europa – The European Moment – der Frage nach, ob die Stunde Europas gekommen ist und wodurch sich dieser historische Moment auszeichnet. Galten Systeme der Unterdrückung, Gewalt und autoritären Kontrolle im Westen bis vor kurzem als Anomalien, werden sie mittlerweile zunehmend als tragfähige Gesellschafts- und Regierungsmodelle angesehen.
Doch welche Optionen hat Europa angesichts einer zerfallenden Weltordnung? Welche Einsichten aus den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts werden in diese Entscheidung einfließen? Wird es der „Alten Welt“ gelingen, sich als glaubwürdige Alternative zur Rückkehr rückwärtsgewandter Ideen zu positionieren? Applebaum ist überzeugt: Wie Europa diese Fragen beantwortet, wird nicht nur den Kurs Europas prägen, sondern auch das Schicksal der Welt.

Seit 2019 liefert die von der ERSTE Stiftung initiierte Rede an Europa eine grundsätzliche Reflexion zur Gegenwart und Zukunft Europas. Als Ort dient der Wiener Judenplatz, der daran erinnert, dass Europa nur im Spiegel seiner Geschichte verstanden werden kann. Zu den Redner:innen in den Vorjahren zählen Timothy Snyder, Oleksandra Matwijtschuk, Omri Boehm und Lea Ypi.

Ein gemeinsames Projekt der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Erste Stiftung und des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen
In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Wien

Fazit – Kultur vom Tage
Moderation: Charlotte Oelschlegel
Mittwoch, 13 Mai 2026, 23:05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur

Historikerin Anne Applebaum hält in Wien „Eine Rede an Europa“
Deutschlandradio Kultur
In Sprecher Tags Deutschlandfunk Kultur, Wiener Festwochen, Rede, Bericht

DIE FETTEN JAHRE SIND ERST HALB VORBEI – Statusbericht aus der Wiener Theaterszene auf nachtkritik.de

December 10, 2025 Martin Pesl

© Marcella Ruiz Cruz

Wien ist ein ganz eigenes Theater-Universum, in dem sich jüngst einiges bewegt hat. Zwei der großen Häuser laufen unter neuen Intendanzen, das dritte folgt demnächst. Gespart werden muss im nächsten Jahr auch. Ein Lagebericht.

10. Dezember 2025. Advent 2025 in Wien. Zeitweise hört man Lautsprecherdurchsagen, dass die maximale Anzahl an Personen am Christkindlmarkt erreicht sei. So groß ist der Andrang, dass die Ringstraßenbahnen an der Station Rathaus/Burgtheater nicht anhalten. Das Burgtheater ist an diesem Montagmorgen trotzdem gesteckt voll.

Vor allem Schulklassen besuchen Nils Strunks und Lukas Schrenks musikalische Inszenierung "Gullivers Reisen" nach dem Roman von Jonathan Swift – "ein Spektakel für alle", wie es heißt. Die Kids auf dem Balkon passen zwar kaum auf und feiern, das regelmäßige "Pssst!" ihrer Betreuungsperson ignorierend, ihre eigene Party. Sobald aber eine Spielerin den Trend-Ausdruck "Six-Seven" in den Mund nimmt, geht ein anerkennendes Raunen durch den Saal. Das Spektakel funktioniert.

Wien Six-Seven

Advent 2025 in Wien, das ist auch die Zeit, in der die Kulturbudgets fürs Folgejahr fixiert werden. Die fetten Corona-Jahre nach dem Motto "Koste es, was es wolle" sind vorbei, alle müssen sparen, das wird den Menschen weniger eingehämmert als sanft eingerieben, seit auf Bundes- und Stadtebene die Wahlen geschlagen sind. In Wien ist die neue Regierung zwar im Wesentlichen die alte, SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig musste dennoch ein paar heilige Kühe schlachten, die Wien lange zu einer Insel der Seligen gemacht hatten.

Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler hatte dem Ressort seit ihrem Amtsantritt 2018 praktisch jedes Jahr Budgeterhöhungen ermöglicht, 2026 steht gegenüber dem laufenden Jahr eine Reduktion von mehr als sieben Prozent an. Bei einem Pressetermin Anfang Dezember erläuterte Kaup-Hasler ausführlich die vielen kleinteiligen Kürzungen. Mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen nahm sie Fragen der Journalist:innen an und wartete, bis die es an ihrer Stelle sagten: Das ist ja alles halb so dramatisch.

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In Autor Tags Theater, Nachtkritik, Bericht, Wien, Kulturpolitik

MISSION: EH IMPOSSIBLE – Bericht vom NewsOffStyria 2025 auf nachtkritik.de

September 13, 2025 Martin Pesl

„Aktion Mutante“ © Tanja Peball

Vor dem Hintergrund des drohenden Kulturabbaus fand in Graz das steirische Freie-Szene-Festival NewsOffStyria statt. Mit fünf Uraufführungen und einem Förder-Happy End. 

13. September 2025. In Graz wurde diese Woche gezittert. Am Donnerstag entschied der steirische Landtag, seit Ende 2024 mit der FPÖ als stimmenstärkster Partei, über das Kulturbudget, unter anderem die mehrjährigen Förderungen. In der ersten Jahreshälfte hatte Kulturösterreich irritiert in die Steiermark geblickt.

Erst war von einem Tag auf den anderen das eigentlich bis 2026 ernannte Kulturkuratorium mit überwiegend FPÖ-nahen Kräften neu besetzt, waren zugesagte Förderungen eingefroren worden. Dann verkündete der in der blau-schwarzen Landesregierung für Kultur zuständige Karlheinz Kornhäusl (ÖVP), das Kulturbudget für 2025 steige um 1,3 Millionen. Doch alles halb so schlimm?

Fünf Uraufführungen, ein Kriterium 

Nun, die Frage blieb, wie diese moderat erhöhte Summe letztlich verteilt würde. Die Wartezeit verbrachte die Szene – angesichts der Umstände regelrecht entspannt, aber unter spekulativem Geflüster vor und nach den Vorstellungen – bei ihrem biennalen Uraufführungsfestival NewsOffStyria. Eine Auswahljury, diesmal bestehend aus den in der Schweiz ansässigen Theaterleuten Beatrice Fleischlin und Anton Kuzema, hatte fünf Konzepte ausgewählt, deren Umsetzung in den Tagen von 9. bis 12. September 2025 zur Premiere kam. Einziges Einschlusskriterium: ein Steiermark-Bezug. Fleischlin und Kuzema kennen die lokale Szene gar nicht, konnten sich also ganz auf die eingereichten Inhalte konzentrierten. Das Ergebnis spiegelt das wider: Gleich drei der fünf neuen Arbeiten sind von Gruppen, die (noch) nicht einmal einen gemeinsamen Namen haben.

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In Autor Tags Bericht, Kritik, Nachtkritik, Steiermark, Kulturpolitik, Festival
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