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Martin Thomas Pesl – Autor, Übersetzer, Sprecher und Lektor

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DER KRIEG IST EINE RAMPENSAU – Kritik aus dem Volkstheater Wien auf die-deutsche-buehne.de

January 16, 2026 Martin Pesl

© Marcella Ruiz Cruz

Am Volkstheater Wien zeigt Jan-Christoph Gockel eine Revue über den Schriftsteller Joseph Roth – geboren auf dem Gebiet der heutigen Ukraine. Doch vor vergnügliche Momente der Koproduktion mit dem Nationaltheater Marija Sankowezka in Lwiw drängt sich immer wieder das ernste Thema Krieg.

Kaum werden Staaten bedroht, sind sie der heiße Scheiß auf deutschsprachigen Bühnen. Diese Erkenntnis wird spät verlautbart in „Ukrainomania – Revue eines Lebens“. Jan-Christoph Gockel weiß es aber natürlich schon länger. An den Münchner Kammerspielen hat er 2023 Natalka Vorozhbyts Stück „Green Corridors“ uraufgeführt, mit einem teils ukrainischen Ensemble, zu dem auch die Live-Zeichnerin Sofiia Melnyk gehörte.

Melnyk ist nun wieder dabei, da Gockel erstmals am Volkstheater Wien arbeitet. Frisch mit seinem Münchner „Wallenstein“ zum Theatertreffen eingeladen, nimmt der Regisseur diesmal keinen dramatischen Text als Grundlage, sondern eine interessante Tatsache: dass der Schriftsteller Joseph Roth – Kaffeehausliterat und etwa mit seinem Roman „Radetzkymarsch“ Chronist der untergegangenen Donaumonarchie – auf dem Gebiet der heutigen Ukraine geboren wurde. Roth schrieb: „Manchmal wird eine Nation modern. Diesmal sind es die Ukrainer.“ Mit anderen Worten: der heiße Scheiß.

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In Autor Tags Theater, Volkstheater, Krieg, Wien, Kritik, Die deutsche Bühne

SHAKE IT OFF! – Kritik von den Bregenzer Festspielen für Die deutsche Bühne

July 19, 2025 Martin Pesl

© Tommy Hetzel

Bei den Bregenzer Festspielen wurde das neue Stücke von Ferdinand Schmalz uraufgeführt. Stefan Bachmanns Inszenierung wird in der kommenden Spielzeit am Wiener Burgtheater zu sehen sein. Das makabre Spiel um einen staatlich angestellten Henker lohnt einen Besuch.

Andere Zeiten, andere Sitten. Wer weiß, vielleicht freunden wir uns bald damit an, dass die Todesstrafe wieder eingeführt wird. Aber dann bitte old-school, mit dem Beil oder der Guillotine, wie sie Josef Lang effizient beherrschte. Der letzte Scharfrichter der Donaumonarchie vollstreckte von 1900 bis zu deren Auflösung 1918 angeblich höchst effizient 39 Todesurteile und erfreute sich deshalb außerordentlicher Beliebtheit.

Blick zurück nach vorn

Der österreichische Autor Ferdinand Schmalz gönnt diesem Josef nun eine unerwartete Reinkarnation. Schmalzens neues Stück „bumm tschak oder der letzte henker“, uraufgeführt als Produktion des Wiener Burgtheaters bei den Bregenzer Festspielen, platziert ihn in einer nicht allzu fernen Zukunft als Betreiber des Tanzklubs Schafott. Hier wird allabendlich mit der künstlerischen Nachbildung einer Guillotine zum Gaudium des Partyvolks eine Melone „geköpft“. Seit im Zuge eines nicht näher benannten „großen Eingriffs“ eine autokratische Kanzlerin die absolute Mehrheit erlangt hat, boomt der Klub besonders: Die Leute wollen sich die Realität vom Leib tanzen: Shake it off.

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In Autor Tags Kritik, Theater, Burgtheater, Vorarlberg, Festival, Die deutsche Bühne

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