Kunstvoll und mitreißend: Luca Kiesers Roman „Simsalabim, Simon Brenner“
Die Rechten sind zu gefährlich, so wird der junge Polizist Luca Kieser als verdeckter Ermittler eben auf linke Studierende angesetzt. Der Einsatz wird schiefgehen, das verrät ein Vorausblick gleich zu Beginn. Wir schreiben das Jahr 2010, unter anderem wurde gerade ein höchst umstrittenes Bauprojekt in Stuttgart gestartet, bis 2021 soll der neue Bahnhof fertig sein. Luca wird von seinem Chef allerdings in die Unistadt Heidelberg entsandt. Mit einer Armbanduhr als Aufnahmegerät soll er illegalen Aktionen auf die Schliche kommen, die eine vermeintlich radikale Gruppierung plant. Sein Chef Wolfgang gibt ihm den Decknamen Simon Brenner und schenkt ihm dazu den ersten Wolf-Haas-Krimi, der den gleichnamigen Detektiv in die Welt brachte.
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