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Martin Thomas Pesl – Autor, Übersetzer, Sprecher und Lektor

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FAZIT – KULTUR VOM TAGE – Live-Kritik von den Wiener Festwochen auf Deutschlandfunk Kultur

May 19, 2026 Martin Pesl

© Walter Wodarczyk, Courtesy of the artist and Pioneer Works

Auftrag

Kritik von der Premiere „Voyage Into Infinity“ im Gespräch mit Charlotte Oelschlegel

Auftraggeber

Deutschlandfunk Kultur

Projektinfo

Für ihre neueste installative Arbeit stellt die US­-Perfor­mance­-Ikone Narcissistereine übergroße Kettenreaktionsmaschine aus recycelten All­tagsgegenständen auf die Bühne. Drei maskierte Performerinnen treiben sie stetig an: ein fallender Diskuswerfer (Pin-­up-­Boy der Nazipropaganda), eine in Flammen aufgehende Kugelbahn, ein vaginales Feuerwerk – Elemente eines choreografierten Spiels um Ursache und Wirkung. Während im Referenzfilm Der Lauf der Dinge (1987) von Peter Fischli und David Weiss der männliche Eingriff in dieses Spiel (mittels Filmschnitt) ver­heimlicht wurde, stellt Narcissister die weiblichen, teils nackten Performerin­nen als treibende Kräfte in den Vorder­grund. Ausgestattet mit emblemati­schen, puppenartigen Narcissister­ Masken werden sie zu Projektionsflä­chen und verkörpern einen unheimli­chen Kommentar zu tief verwurzelten Schönheitsidealen und zur Objektivie­rung von Frauen. Voyage Into Infinity ist Humor, Kritik und visuelles Spektakel in einem – rohe Energie und Punk-­Spirit.

Fazit – Kultur vom Tage
Moderation: Charlotte Oelschlege
Mittwoch, 20. Mai 2026, 23:05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur

Wiener Festwochen: "Voyage Into Infinity" von der US-Künstlerin Narcissister
Deutschlandradio Kultur
In Sprecher Tags Performance, Kritik, Festival, Wiener Festwochen, Deutschlandfunk Kultur

FAZIT – KULTUR VOM TAGE – Bericht von der Rede an Europa 2026 auf Deutschlandfunk Kultur

May 13, 2026 Martin Pesl

© Mateusz Skwarczek

Auftrag

Bericht von der Rede an Europa von Anne Applebaum im Gespräch mit Charlotte Oelschlegel

Auftraggeber

Deutschlandfunk Kultur

Projektinfo

Die renommierte Historikerin und Autorin Anne Applebaum geht in der diesjährigen Rede an Europa – The European Moment – der Frage nach, ob die Stunde Europas gekommen ist und wodurch sich dieser historische Moment auszeichnet. Galten Systeme der Unterdrückung, Gewalt und autoritären Kontrolle im Westen bis vor kurzem als Anomalien, werden sie mittlerweile zunehmend als tragfähige Gesellschafts- und Regierungsmodelle angesehen.
Doch welche Optionen hat Europa angesichts einer zerfallenden Weltordnung? Welche Einsichten aus den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts werden in diese Entscheidung einfließen? Wird es der „Alten Welt“ gelingen, sich als glaubwürdige Alternative zur Rückkehr rückwärtsgewandter Ideen zu positionieren? Applebaum ist überzeugt: Wie Europa diese Fragen beantwortet, wird nicht nur den Kurs Europas prägen, sondern auch das Schicksal der Welt.

Seit 2019 liefert die von der ERSTE Stiftung initiierte Rede an Europa eine grundsätzliche Reflexion zur Gegenwart und Zukunft Europas. Als Ort dient der Wiener Judenplatz, der daran erinnert, dass Europa nur im Spiegel seiner Geschichte verstanden werden kann. Zu den Redner:innen in den Vorjahren zählen Timothy Snyder, Oleksandra Matwijtschuk, Omri Boehm und Lea Ypi.

Ein gemeinsames Projekt der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Erste Stiftung und des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen
In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Wien

Fazit – Kultur vom Tage
Moderation: Charlotte Oelschlegel
Mittwoch, 13 Mai 2026, 23:05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur

Historikerin Anne Applebaum hält in Wien „Eine Rede an Europa“
Deutschlandradio Kultur
In Sprecher Tags Deutschlandfunk Kultur, Wiener Festwochen, Rede, Bericht

FAZIT – KULTUR VOM TAGE – Live-Kritik aus dem Burgtheater auf Deutschlandfunk Kultur

March 20, 2026 Martin Pesl

© Tommy Hetzel

Auftrag

Kritik der Premiere „Wir sind noch einmal davongekommen“ im Gespräch mit Britta Bürger

Auftraggeber

Deutschlandfunk Kultur

Projektinfo

Eigentlich könnte Familie Antrobus friedlich in New Jersey leben, müssten sie nicht dreimal hintereinander dem Weltuntergang ins Auge blicken: Eiszeit, Sintflut und Krieg. Doch die Menschheitsfamilie kommt gerade noch einmal davon; sie erweist sich als erstaunlich krisenfest und vertraut auf Ideen, Glaubenssätze und Erzählungen, die sie vom Chaos in ein neues Leben führen. Raum und Zeit sind in dieser Revue über das Menschsein scheinbar aufgehoben: Im Vorgarten grasen Dino und Mammut, während Homer und Moses um Asyl bitten und die Bücher in der Bibliothek zu sprechen beginnen …

Der US-amerikanische Autor und Pulitzer-Preisträger Thornton Wilder schrieb dieses Stück, während die Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg eintraten. 1942 stellte er den urkomischen und zutiefst abgründigen Genre-Sprenger fertig, der bald darauf zum Welthit werden sollte. Neben der bitteren Erkenntnis, dass die Menschheit das Böse wohl immer auch als einen Teil von sich akzeptieren muss, steht der unerschütterliche Glaube an die humanistischen Werte.


Fazit – Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger
Freitag, 20. März 2026, 23:05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur

Star-Besetzung: Thornton Wilders "Wir sind noch einmal davon gekommen" in Wien
Deutschlandradio Kultur
In Sprecher Tags Deutschlandfunk Kultur, Theater, Kritik, Burgtheater, Wien

FAZIT – KULTUR VOM TAGE – Live-Kritik aus dem Akademietheater auf Deutschlandfunk Kultur

February 28, 2026 Martin Pesl

Lilith Häßle © Tommy Hetzel

Auftrag

Kritik der Premiere „Isidor“ im Gespräch mit Marietta Schwarz

Auftraggeber

Deutschlandfunk Kultur

Projektinfo

Kommerzialrat Isidor Geller ist hoch angesehen in der Wiener Gesellschaft; doch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1938 verliert er alles. Seine Urgroßnichte, die Journalistin Shelly Kupferberg, stößt Jahre später in Briefen ihres Großvaters auf Isidor und recherchiert seine Geschichte. In ISIDOR – EIN JÜDISCHES LEBEN erzählt sie von seinem Aufstieg und Fall, von seiner Kindheit in Lwiw bis zu seiner Verhaftung und seinem Tod und wirft einen detaillierten Blick auf das Wien des frühen 20. Jahrhunderts und die Zerstörung der Demokratie.

Fazit – Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz
Samstag, 28. Februar 2026, ab 23:05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur

"Isidor. Ein jüdisches Leben" nach Shelly Kupferbergs Roman in Wien
Deutschlandradio Kultur
In Sprecher Tags Theater, Kritik, Deutschlandfunk Kultur, Wien, Burgtheater
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