Douglas Stuart legt mit „John of John“ ein wahrhaft herzzerreißendes Familienepos vor.
Wir schreiben die Neunzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts. Auf der Hebriden-Insel Harris sprechen viele noch Gälisch. Der Protestantismus hat die Bevölkerung fest in der Hand. John-Calum Macleod, kurz Cal, hat seinen Vater John und seine Großmutter Ella hier zurückgelassen, um auf einem Textilcollege bei Edinburgh zu studieren. Als ihm John im Zuge eines Telefonats – nach den üblichen gemeinsamen Gebeten – erklärt, es stehe schlecht um Ellas Gesundheit, kehrt Cal mit 22 nach Hause zurück (und weil er keinen Job findet).
Nun hüten die Menschen auf Harris aber nicht nur Schafe – und Webstühle –, sondern auch Geheimnisse. Hauptsächlich handelt es sich um eine einzige Sache, die Vater und Sohn einander partout vorenthalten:
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