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Martin Thomas Pesl – Autor, Übersetzer, Sprecher und Lektor

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LUST AUF LITERATUR: DR. JEKYLL UND MR. HYDE – Literatursendung auf Ö1

October 19, 2022 Martin Pesl

Auftrag

Besprechung des Romans „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ im Gespräch mit Kathrin Wimmer

Auftraggeber

Ö1

Projektinfo

Lust auf Literatur - Die Bücherbox zum Thema "Gothic Novels" (3)

Eine rätselhafte Gestalt taucht in den nächtlichen Straßen Londons auf - und ist ebenso schnell wieder verschwunden. Sie erscheint als Verkörperung all der dunklen Leidenschaften, die in den Tiefen der menschlichen Seele schlummern - eine Ausgeburt des Bösen, die auch vor einem Mord nicht zurückschreckt. Alles, was man über sie weiß, ist ihr Name: Mr. Hyde. Der 1886 veröffentlichte Roman zählt zu den bekanntesten Werken der englischen Schauerliteratur. In seiner Novelle setzte sich der schottische Autor Robert Louis Stevenson mit der Dualität der menschlichen Natur auseinander: Gut und Böse. Ein Motiv, mit dem Stevenson viele Kunstschaffende beeinflussen sollte, z.B. Comic-Autor:innen. Man denke etwa an den "Green Goblin" aus den Spider-Man- oder "Two Face" aus den Batman-Comics.

Gestaltung: Kathrin Wimmer

Gast: Martin Thomas Pesl

Radiokolleg, 19. Oktober 2022, 9:30 Uhr

In Sprecher Tags Buch, Gespräch, Blitz-Bildung, Radio

GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT – Nachtkritik aus dem Volkstheater Wien

October 15, 2022 Martin Pesl

© Marcel Urlaub

Die High Society will endlich die Party verlassen, schafft es aber nicht über die Schwelle: Luis Buñuels Film von 1962 hat Kultstatus. Sebastian Baumgarten macht daraus einen psychedelischen Horrortrip – mit einer besonderen dramatischen Draufgabe.

15. Oktober 2022. Die Hölle, das sind die Partygäste, die sich verabschieden, aber nicht gehen. Unerhörterweise bleiben die Leute der besseren Gesellschaft, die Lucia und Edmundo nach einem Theaterbesuch zu sich eingeladen haben, über Nacht. Eine unbekannte Kraft hält sie fest, sie können nicht raus. Das ist die Prämisse des Schwarzweiß-Kultfilms "El ángel exterminador" aus dem Jahr 1962, in dem noch manch anderes Seltsame vonstattengeht.

Den Titel des Surrealisten Luis Buñuel kennt man als Wiener Theatermensch heute eher von der Verwurstung durch Elfriede Jelinek. 2012 gab es von Martin Wuttke im Burgtheater-Kasino eine umstrittene Drei-Stunden-Inszenierung. Jene von Sebastian Baumgarten im Volkstheater dauert zehn Jahre später nur halb so lang, was überraschend ist, da nach den Proben im Frühjahr noch zweieinhalb Stunden angekündigt waren, aber auch gut, denn länger hätte man es in der Partyhölle auch schwer ausgehalten.

Weiterlesen …

In Autor Tags Nachtkritik, Kritik, Theater, Wien, Volkstheater, Kunst

MAGDA TOFFLER: VERSUCH ÜBER DAS SCHWEIGEN – Theatertext von Boris Nikitin

October 13, 2022 Martin Pesl

© Boris Nikitin

Auftrag

Lektorat des englischen Textes und Einrichten als Übertitel

Auftraggeber

steirischer herbst GmbH

Projektinfo

Schweigen umhüllt so manche Familiengeschichte. Die Überlebenden schaffen eine maximale Distanz zwischen sich und den Erfahrungen der Vergangenheit. In seinem neuen Stück greift der Regisseur und Autor Boris Nikitin die Form der Zeugenschaft oder des „Coming-out“ in einem Soloformat auf, das er parallel zu seinen großen Bühnenproduktionen entwickelt hat, die die Konventionen des Dokumentartheaters hinterfragen. Er setzt sich mit seiner eigenen, bisher verborgenen Familiengeschichte auseinander – ein Ergebnis des 20. Jahrhunderts und seiner Verdrängungen.

Die Performance erzählt von Nikitins Großmutter aus Bratislava. Nachdem diese 2009 im Alter von 87 Jahren gestorben war, erfuhr der Autor, dass sie ursprünglich aus einer jüdischen Familie stammte. 1944/45 musste sie sich monatelang in einer Scheune in der Ostslowakei verstecken, während der Großteil ihrer Familie in den deutschen Todeslagern ums Leben kam. Das alles behielt sie für sich, gründete eine Familie und wurde Professorin für Chemie. Sogar vor ihren Töchtern, von denen eine Boris Nikitins Mutter war, verbarg sie ihre Herkunft.

Der Künstler begibt sich auf die Suche nach ihrem Schweigen und fragt, inwieweit diese Lücke zwischen den Worten nicht nur in den vielen Kriegs- und Nachkriegsgeschichten des 20. Jahrhunderts zu finden ist, sondern eine tragende Säule der Realität darstellt.

In Lektor Tags Englisch, Übertitel, Theater

WIEDERGELESEN: WORLD WIDE W.E.B. – Kolumne in der Buchkultur 204

October 13, 2022 Martin Pesl

W.E.B. Du Bois in der Höhle des Löwen. Die Welt durch die Augen eines „American Negro“: Du Bois’ Beobachtungen „Along the color line“ erscheinen erstmals in der Sprache der Besuchten: auf Deutsch.

„Europe – where the history comes from“, erklärte der legendäre britische Comedian Eddie Izzard einst seinem amerikanischen Publikum: Europa, das ist da, wo die Geschichte herkommt. Im Wesentlichen tat William Edward Burghardt Du Bois etwas ganz Ähnliches, als er von seiner Weltreise in der späten Zwischenkriegszeit Briefe in die Heimat schrieb. Wie viel gebildeter und kunstsinniger doch in Europa, speziell Deutschland, alle seien, schwärmte Du Bois, aber auch das Lösen von Problemen und die Ausbildung der Arbeiter in der Industrie funktioniere hier einfach so viel besser.

In einer Hinsicht verursacht die Lektüre von „Along the color line. Eine Reise durch Deutschland 1936“ heute besonders kuriose kognitive Dissonanzen: Als Afroamerikaner überschlägt sich Du Bois vor Begeisterung angesichts der Freiheit, die er hier erlebt. Er darf in jedes Café oder Restaurant, wird dort mit ausgesuchter Höflichkeit bedient und besucht Aufführungen seiner geliebten Wagner-Opern mit der gleichen Selbstverständlichkeit wie „La forza del destino“, ein „musikalisches Drama zur Hautfarbengrenze“. Kein Vergleich zum strukturellen Rassismus seines Herkunftslandes! Dementsprechend schätzt er Deutschland, das er schon von früheren Besuchen kennt, beherrscht die deutsche Sprache auf hohem Niveau und liebt ihre Kreationen wie „Schadenfreude“. 1936 kam Du Bois im Rahmen der Olympischen Spiele nach Deutschland. Ein Jahr zuvor hatte Hitler die „Nürnberger Rassengesetze“ eingeführt.

Weiter in der Buchkultur 204

In Autor Tags Buchkultur, Kolumne, Deutschland, USA, Reise
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