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Martin Thomas Pesl – Autor, Übersetzer, Sprecher und Lektor

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Martin Thomas Pesl – Autor, Übersetzer, Sprecher und Lektor

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DER GROSSE KELLER – Artist Talk des Werk X Petersplatz

May 2, 2022 Martin Pesl

© Alexandra Tkach

Auftrag

Moderation eines Artist Talks mit dem UCU School Theater

Auftraggeber

Werk X Petersplatz und Alireza Deryanavard

Projektinfo

Seit März veranstaltet das WERK X-Petersplatz Onlinetalks mit Künstler*innen in der Ukraine, kuratiert von Alireza Daryanavard. Veronika Shostak, Alina Bogdanovich und Dmytro Naumets erzählen von ihrem Leben während des Krieges. So finden seit April in Lviv wieder Theateraufführungen statt, von denen nun zwei Stücke als Stream gezeigt werden können. Den Anfang macht am 03. Mai 2022 „Der große Keller“ basierend auf Gedichten von Taras Shevchenko, einem der bedeutendsten ukrainischen Lyriker. Das literarische Werk des ukrainischen Nationaldichters legte den Grundstein zur Schaffung der modernen ukrainischen Literatur und seine Dichtung trug stark zur Entwicklung der modernen ukrainischen Sprache und zum Erwachen des ukrainischen Nationalbewusstseins bei. In der gegenwärtigen Situation scheinen seine Texte aktueller denn je.

Die zweite Online-Premiere ist das Performance-Solo „Ich lasse los“ von und mit Dmytro Naumets am 17. Mai 2022. Weitere Details dazu hier.

Online-Premiere: am 03.05.2022, um 19.00 Uhr hier auf der Website
im Anschluss Artist Talk, Moderation: Martin Pesl (Autor, Theaterkritiker)

SPENDEN statt Tickets erbeten an:
Empfängerland: UA(UKRAINE)
IBAN : UA683395002620302123825000001
Name und Adresse der Empfängerbank : JSC “TASCOMBANK"
Empfängername: Naumets Dmytro Andreevich

Online-Premiere: 3. Mai 2022, 19 Uhr

In Sprecher Tags Moderation, Gespräch, Theater, Krieg, Ukraine

KULTURSOMMER WIEN 2022 – Programmierung des Theaterprogramms

April 30, 2022 Martin Pesl

© Theresa Wey

Auftrag

Programmierung des Theaterprogramms für die Festivalausgabe 2022, Auftritte bei Pressekonferenzen als Boardsprecher

Auftraggeber

Kultursommer Wien

Projektinfo

Interview: Dieser Sommer bringt Drama

Der Kultursommer Wien lädt Künstler:innen aller Genres ein, sich beim Open Call für das Programm 2022 zu bewerben. Unser Künstlerisches Board kuratiert in den Bereichen Kabarett, Literatur, Musik, Tanz & Performance, Theater und Zeitgenössischer Zirkus ein vielfältiges Programm für junges und erwachsenes Publikum auf unseren Bühnen in ganz Wien und für die Gartenkonzerte in den Häusern zum Leben.

Der Kultursommer Wien wird am 1. Juli 2022 eröffnet.

In Sprecher Tags Theater, Festival, Wien, Programmierung

TREIBGUT – Bericht aus dem Curve Theatre Leicester in der tanz

April 29, 2022 Martin Pesl

© Ambra Vernuccio

Probier’s mal mit Nachhaltigkeit: Akram Khan fantasiert das „Dschungelbuch“ im Zeichen der Klimakrise neu – in Moll.

Sie sind noch da, die sich an den Achseln kratzenden Affen, die anmutig schleichende Pantherkatze, das raufende Wolfsrudel. In der Darstellung durch menschliche Performer*innen sind die Tiere kinderleicht zu erkennen, wie man das eben erwartet von einer tänzerischen Adaption des „Dschungelbuchs“. Auch Namen wie Mowgli und Baghira, Balu und Kaa haben der Choreograf Akram Khan und sein Autor Tariq Jordan den 1894 erschienenen Erzählungen des Nobelpreisträgers Rudyard Kipling entnommen. Aber das war es auch schon mit dem Identifikationspotenzial: Die Zeit für niedlichen Disney-Ulk und „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ ist vorbei. 

Kinder sind im Publikum von „Jungle Book reimagined“ zwar willkommen, aber zu lachen haben sie nichts. In düsterer Beleuchtung wird ihnen eine Welt vorgetanzt, die praktisch unbewohnbar ist. Menschenleere Städte unter Wasser sind der neue Dschungel. Und auch hier lässt sich nicht dauerhaft bleiben. Mowgli – von Anfang an ein Klimaflüchtling – mag den bedrohlichen Jäger mit dem Schießgewehr zwar besiegt haben. Aber das ändert nun einmal nichts daran, dass die Meeresspiegel erbarmungslos weitersteigen.

Akram Khan kann sich diese Ehrlichkeit leisten. Sein Name zieht. Seit über 30 Jahren ist er einer der großen Player im internationalen Tanzgeschäft. Seine Stücke touren durch die ganze Welt, obwohl der 47-jährige Brite mit Wurzeln in Bangladesch seit dem Solo „Xenos“ (2018) nicht mehr selbst auftritt. Eine Maschinerie aus Coaches, Rehearsal Directors, kreativen und administrativen Mitarbeiter*innen drillt die Ensembles und betreut die Produktionen. 

Bekannt wurde Khan für seine furios-verspielten Verheiratungen des indischen Kathak-Stils, den er von Kind auf gelernt hatte, mit westlichem Contemporary Dance. Als er mit nur 25 Jahren die Akram Khan Company gründete, war er bereits als gefeierter Star aus Peter Brooks Verarbeitung des „Mahabharata“-Epos mit der Shakespeare Company um die Welt gereist. Davor noch, Mitte der 1980er-Jahre, war die erste große Rolle des damals elfjährigen Kathak-Schülers: Mowgli.

Endproben und Uraufführung von „Jungle Book reimagined“ fanden nicht etwa in London statt, sondern, wie so oft im englischsprachigen Raum, in der Provinz. Die Stadt Leicester nördlich der Hauptstadt verzeichnet immerhin 350.000 Einwohner*innen. Obwohl sie laut der Hotelrezeptionistin „no attractions“ hat, weil sie „so tiny“ ist, schlägt sie in dieser Hinsicht locker St. Pölten, Niederösterreich (55.000 EW), wo die Produktion im Mai ihre Kontinentalpremiere im Festspielhaus feiern wird. Amüsiert stellt der Besucher schon auf der Anreise fest, dass eine Akram-Khan-Weltpremiere hier nicht das wichtigste Ereignis des Tages ist: Eine Gruppe grölender Holländer dominiert den Zug, sie fahren zum Auswärtsspiel des PSV Eindhoven gegen Leicester City. Auch am Spielort, dem riesigen, Friedrichstadtpalast-ähnlichen Curve Theatre, wähnt man sich zunächst falsch. Ankündigungen des im Sommer hier laufenden Elton-John-Musicals „Billy Elliott“ und des Weihnachtsprogramms „The Wizard of Oz“ sind größer und schreiender angeschlagen als das bescheidene Plakat zur aktuellen Tanzproduktion. Die natürlich trotzdem voll ist – und eine große Show. Das zeigt – neben dem gänzlichen Fehlen der Unterscheidung zwischen E- und U-Kultur im anglophonen Raum –, in welcher Liga die Akram Khan Company spielt.

Weiter in der tanz 05.22

In Autor Tags Tanz, Theater, Kritik, Bericht

NIEDRIGER BRENNWERT – Kritik aus dem Werk X in der Wiener Zeitung

April 27, 2022 Martin Pesl

Günter Franzmeier, Raoul Eisele © Alexander Gotter

Ali M. Abdullah gräbt im Werk X Werner Schwabs „Eskalation ordinär“ aus.

Helmut Brennwert ist ein absolut Arbeitsloser, überhaupt der absolute Loser. In „Eskalation ordinär. Ein Schwitzkastenschwank in 7 Affekten“ erzählt der „Fäkaldramatiker“ Werner Schwab mit seiner legendär verschlungenen Sprache von Brennwerts brutalem Niedergang. Seine jämmerliche Präsenz verleitet alle, selbst die eigene „Anverlobte“, dazu, ihn zu demütigen, zu vergewaltigen und „mit Straßenköterkot beschmiert, mit Erbrochenem, mit eigenmenschlichem Exkrement oder mit Senf“ zu nennen. Also verbrennt sich Brennwert. In der Inszenierung Ali M. Abdullahs am Werk X scheitert Günter Franzmeier sogar daran: Die Streichhölzer wollen nicht brennen.

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In Autor Tags Theater, Wiener Zeitung, Kritik, Wien, Schwab
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