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Martin Thomas Pesl – Autor, Übersetzer, Sprecher und Lektor

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Martin Thomas Pesl – Autor, Übersetzer, Sprecher und Lektor

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FIEBER – Theaterperformance von Žiga Divjak

September 24, 2021 Martin Pesl
© Clara Wildberger

© Clara Wildberger

Auftrag

Übersetzung des Stücktextes aus dem Englischen ins Deutsche zwecks Übertitelung

Auftraggeberin

steirischer herbst GmbH

Projektinfo

24., 25., 26. September 2021, 19 Uhr, Orpheum, Graz

und im Live-Stream hier

Eines der drängendsten Themen unserer Zeit, der katastrophale Klimawandel, steht im Mittelpunkt des neuesten Stücks von Theatermacher Žiga Divjak, das gleichzeitig die erste Koproduktion des steirischen herbst mit den slowenischen Nachbar:innen vom Mladinsko Theater darstellt.

In dieser Live-Performance, die auch gestreamt wird, inszenieren sechs Schauspieler:innen aus Slowenien und Österreich ein öffentliches Gespräch, in dem sie die ökonomischen Gründe für die drohende ökologische Katastrophe untersuchen. Unseren persönlichen CO2-Fußabdruck zu reduzieren, mag unser Gewissen entlasten, hilft aber dem Planeten nicht. Die einzige Möglichkeit, die Umwelt zu retten, besteht darin, unsere Lebensweise und die Gesellschaft als Ganzes zu verändern. Es gilt zu verhindern, dass die sprichwörtlichen 99 Prozent leiden, während ein Prozent immer mehr Profit aus der ökologischen Katastrophe zieht.

Inspiriert von den Theorien des renommierten Ökonomen Andreas Malm und den Überlegungen des Anthropologen Jason Hickel zur Postwachstumsökonomie stellt das Ensemble Theorien vor, entwirft Bedrohungsszenarien und startet aktivistische Appelle. Dabei oszillieren die Darsteller:innen zwischen authentischen Selbstdarstellungen und komplexen Charakterskizzen und verwickeln das Publikum in einen schwierigen Dialog über Themen, die uns alle betreffen.

Ensemble: Damir Avdić, Mina Palada, Draga Potočnjak, Maya Unger, Vito Weis, Gregor Zorc 
Regie: Žiga Divjak
Dramaturg: Goran Injac
Text: Žiga Divjak und das Ensemble
Bühnenbild: Igor Vasiljev
Kostüme: Tina Pavlović
Musik: Blaž Gracar
Thematischer Experte: Andreas Malm
Assistenz Recherche: Maja Ava Žiberna
Beratung Videoübertragung / Kamera: Vid Hajnšek
Technik: Igor Remeta
Inspizienz: Gašper Tesner
Executive Producer: Tina Dobnik

In Auftrag gegeben von steirischer herbst ’21 und Mladinsko Theater

Produziert vom Mladinsko Theater in Koproduktion mit steirischer herbst ’21 und MASKA

Mit freundlicher Unterstützung vom Kulturministerium der Republik Slowenien, vom Österreichischen Kulturforum Laibach, von SKICA und der Stadt Ljubljana

In Übersetzer Tags Theater, Performance, Klima, Festival, Steiermark

ICH FINDE, CHANTAL MOUFFES BLICK SOLLTE ZUM MEME WERDEN – Pesls Festwochentagebuch (10) im Falter 38/21

September 21, 2021 Martin Pesl
Chantal Mouffe © Ines Bacher

Chantal Mouffe © Ines Bacher

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In Autor Tags Tagebuch, Wiener Festwochen, Falter, Diskussion, Ausstellung, Festival

ICH BIN SATT GEWORDEN, BESTEN DANK – Pesls Festwochentagebuch (9) im Falter 37/21 (Copy)

September 15, 2021 Martin Pesl
Anne Juren gibt Abschleckanweisungen © Martin Pesl

Anne Juren gibt Abschleckanweisungen © Martin Pesl

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In Autor Tags Falter, Tagebuch, Wiener Festwochen, Festival, Performance, Diskussion, Vortrag, Yoga, Kulinarik

ALLES SCHWÄCHLINGE – Kritik aus dem Burgtheater in der Wiener Zeitung

September 10, 2021 Martin Pesl
© Marcella Ruiz Cruz

© Marcella Ruiz Cruz

"Richard II." am Burgtheater: Johan Simons bringt Shakespeares Königsdrama endlich zur Bühnen-Premiere.

Was hat diese Inszenierung nicht alles mitgemacht? Vor zehn Monaten wäre sie schon auf dem Spielplan des Burgtheaters gestanden, als erste Neuproduktion fiel sie dem zweiten Corona-Lockdown zum Opfer. Es folgten Voraufführungen vor jeweils 100 Leuten in der "Modellregion Vorarlberg" im April und ein Live-Stream kurz vor der Öffnung im Mai. Jetzt ist Shakespeares Königsdrama "Richard II." in der Inszenierung des Niederländers Johan Simons endlich regulär zur Premiere im Burgtheater gekommen.

Dessen Jungstar Jan Bülow, bekannt als aufstrebender Udo Lindenberg aus der Filmbiografie, ist immer noch ziemlich jung: Nunmehr 25-jährig gibt er die Titelrolle mit der ihr angemessenen Zurückhaltung. Anders als sein buckliger Nachfolger mit der Nummer III ist der Zweier-Richard ein unsteter Charakter, ein führungsschwacher König, der mit elf schon auf dem Thron landete und gerne ordentlich regiert hätte, aber stets die falschen Entscheidungen traf. In seinem an Taschen reichen Einteiler (Kostüme: Greta Goiris) wirkt der großgewachsene Bülow, als hätte seine Mami ihn da hineingesteckt. Er spricht flötend kokett, oft eine Spur zu leise, bemitleidet sich selbst und resigniert praktisch bei erster Gelegenheit, als ihm sein Cousin Heinrich Bolingbroke die Macht zu entreißen versucht. Die alles andere als virtuose Darstellung erweist sich als schlüssig.

In Verbindung mit Johan Simons’ demokratischer Schauspielführung, unter der das ganze Ensemble stets präsent ist, bewirkt sie zudem, dass auch andere etwas vom Scheinwerferlicht abbekommen (dieses kommt von einer einzigen, sehr hellen Leuchte, die von der Bühnenrampe nach hinten strahlt). Stacyian Jackson als Königin Isabel hütet und streichelt ihren Gemahl (geradeso, als wäre sie die Mutter, die ihm besagte Kleidung ausgesucht hat), wirkt auf dem Parkett der Macht aber genauso fehl am Platz wie er, auch wenn sie deutlich mehr Energie und letztlich Galgenhumor an den Tag legt.

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In Autor Tags Kritik, Theater, Burgtheater, Shakespeare, Wiener Zeitung
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