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Martin Thomas Pesl – Autor, Übersetzer, Sprecher und Lektor

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DAS VINDOBONA NEU UNTERHÄLT AUCH DEN GAUMEN – Vorschau im Falter 43/20

October 20, 2020 Martin Pesl
Knusper, knusper, Knäuschen: Jim Libby moderiert die Eröffnungsgala © Andreas Lepsi/Lepsifoto

Knusper, knusper, Knäuschen: Jim Libby moderiert die Eröffnungsgala © Andreas Lepsi/Lepsifoto

Überlegen Sie bitte schon mal, ob Sie Ihren gebeizten Stör lieber sehr knusprig, mittel oder lätschert mögen. Drei Knuspervarianten bietet nämlich der Chefkoch Kimberly van Ieperen für diese Vorspeise bei der großen Eröffnungsgala im neuen Vindobona an. Der Mann weiß, wie man den Gaumen mindestens so entertaint wie Auge und Ohr. Vorher bekochte er schon die Gäste in Toni Mörwalds Dinner-Theater „Palazzo“ und in schwindligen Höhen im Prater bei „Dinner in the Sky“. Mittlerweile ist er wieder auf dem Boden gelandet. Seit Anfang September gibt es im Vindobona wieder etwas zu knabbert. 

Just im 100. Jahr seines Bestehens musste Albert Schmidleitner 2019 das Varietétheater und Partnerlokal des Kabarett Simpl schließen. Und ausgerechnet inmitten der Corona-Krise, da man eher mit dem Konkurs solcher Etablissements rechnet, macht der Manager und Gastronom Wolfgang Ebner es wieder auf. Unterhaltsame Lesungen von Star-Autobiografien, Kabarettprogramme, Konzerte, Revues, Akrobatik, Burlesque-Varieté, Zauber- und Improshows warten auf das ausgehungerte Publikum. Mitte Jänner präsentieren Ebner und die Programmverantwortliche Rita Sereinig sogar eine Musical-Eigenproduktion: das Culinarical. Erraten: Auch hierbei gibt es etwas zu essen.

Mehr im Falter 43/20

In Autor Tags Falter, Theater, Kulinarik

ALLES WIRD GUT – Kurzbericht von einem Audiowalk durch Wien im Falter 43/20

October 20, 2020 Martin Pesl
Station Hedy Lamarr Future Garden (vormals Augarten). © Martin Pesl

Station Hedy Lamarr Future Garden (vormals Augarten). © Martin Pesl

Die Gruppe Theaternyx suggeriert in ihrem Hörspaziergang „über.morgen Wien“ eine bessere Stadt im Jahr 2050

So ein trüber, nasskalter Corona-Oktobernachmittag eignet sich perfekt fürs Sudern und Schwarzsehen, erst recht in Wien. Claudia Seigmann und Markus Zett von der Gruppe Theaternyx schlagen den gegenteiligen Weg vor. Die Wiener Fassung ihres Audiowalks „über.morgen“ bietet überraschend positive Zukunftsaussichten. Und wichtiger noch: Die Utopie klingt ziemlich plausibel. 

Beim Planetarium im Prater setzen etwa 25 Menschen Kopfhörer auf. Die sanfte Stimme der Ko-Regisseurin Seigmann ersucht sie, sich in einer Reihe aufzustellen und auf Kommando nach vorne zu hüpfen. Ein kleiner Sprung im Raum, ein großer in der Zeit: Für die nächsten anderthalb Stunden ist 2050. Der Bahnhof Praterstern ist jetzt nach Maria Lassnig benannt. Die Menschen arbeiten, Grundeinkommen macht’s möglich, nur noch 15 Stunden pro Woche, und zwar, Technologie sei Dank, in ganz neuen Berufen. Man stellt sich die Vorbeihastenden als Vorleserin, Einkaufshelfer oder Züchterin essbarer Insekten vor. 

Mehr im Falter 43/20

In Autor Tags Bericht, Performance, Wien, Zukunft, Falter, Kritik

ENTZÜCKENDE TOY STORY IM BURGTHEATER – Kindertheaterkritik im Falter 42/20

October 14, 2020 Martin Pesl
Ein grusliges Zwillingspaar, bei Lili Winderlich fast siamesisch © Marcella Ruiz Cruz

Ein grusliges Zwillingspaar, bei Lili Winderlich fast siamesisch © Marcella Ruiz Cruz

Wie aufregend, wie schrecklich: Dem Zinnsoldaten und der Papiertänzerin droht der Wurf ins Feuer! Warum, ist noch nicht klar. „Aber was wäre das für eine Ende, wenn wir im Feuer enden?“, fragt er sie. Dann beschließen sie, ihre Geschichte doch noch von Anfang an zu erzählen. Sie heißt „Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin“ und ist von Hans Christian Andersens bekanntem Märchen inspiriert. Verfasst hat den Text aber der ehrenwerte Erwachsenentheaterstückeschreiber Roland Schimmelpfennig. Für die österreichische Erstaufführung zeichnet Mia Constantine verantwortlich. 

Der Soldat wird, da einbeinig, vom spielenden Jungen verschmäht, die Tänzerin ist aus Papier und somit auch eher langweilig. Einander finden sie sehr sympathisch, weil die Tänzerin ja auch nur auf einem Bein steht. Tilman Tuppy und Lili Winderlich spielen sie als entzückendes Paar, dem gewiss auch romantikferne Sechsjährige von Anfang an ewiges Glück zusammen wünschen. 

Mehr im Falter 42/20

In Autor Tags Falter, Theater, Burgtheater, Kritik, Kindertheater

DAHEIM BEIM WELTENSAMMLER – Rezension in der Buchkultur 192

October 7, 2020 Martin Pesl
© Braumüller

© Braumüller

Mary S. Lovells Biografie von Richard Burton erscheint auf Deutsch

„Richard Burton, aber nicht der berühmte.“ So fasste es ein Verwandter von Mary S. Lovell zusammen, und man merkt dem Vorwort von „Das abenteuerliche Leben“ an, dass die Verwechslung mit dem Filmstar für die passionierte Biografin ihrer britischen Landsleute etwas schmerzlich gewesen sein muss. 800 Seiten widmete Lovell dem Abenteurer, Entdecker und Übersetzer erotischer Literatur und seiner ihn mit grotesker Entschlossenheit liebenden Frau Isabel in ihrem vor 20 Jahren erschienenen Buch. 

Mühevoll von Alfred Goubran ins Deutsche übertragen sind es nun etwa 1000 Seiten. Sie erscheinen, um damit Burtons 200. Geburtstag im Jahr 2021 zu feiern. Ob dadurch die Bekanntheit dieses äußerst britischen, durch Rebellion gegen sein viktorianisches Umfeld geprägten Mannes in unseren Breiten gesteigert wird, sei dahingestellt. Immerhin verarbeitete Ilija Trojanow sein Leben im Roman „Der Weltensammler“. 

Mehr in der Buchkultur 192

Tags Buchkultur, Rezension, Reise
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